Aktuelles


   

Betretungsverbot für Wälder im Bereich Bielefeld nicht verlängert

  

( Wald und Holz NRW)   

Das Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe informiert:

Das Betretungsverbot für Wälder im Bereich Bielefeld wird nicht verlängert. Das flächige Betretungsverbot war als Folge des Orkantiefs "Friederike" angeordnet worden.

Das Regionalforstamt weist nochmals ausdrücklich darauf hin, dass mit der Aufhebung des Betretungsverbotes noch längst nicht alle Gefahrensituationen beseitigt worden sind. Bisher wurden vorrangig die Bereiche an Straßen und Wegen abgearbeitet. Allerdings befinden sich noch immer viele akute Gefährdungspotentiale in den Waldbeständen. Die Aufräum- und Erntearbeiten werden sich voraussichtlich bis in den Herbst hineinziehen.

Das Regionalforstamt warnt eindringlich und appelliert an alle Waldbesucher, sich vorsichtig und umsichtig im Wald zu bewegen. Es wird empfohlen, offensichtliche Bereiche mit Sturmschäden nach wie vor zu meiden. In einigen Regionen, insbesondere im Bereich Sennestadt, sind die Gefahren noch derartig heftig ausgeprägt, dass ein Betreten mit akuter Lebensgefahr verknüpft sein könnte. Schräge, angeschobene Bäume und Kronen- und Astbrüche sowie aufgestellte Wurzelteller und unter starker Spannung liegendes und stehendes Holz könnte jederzeit und plötzlich brechen und kippen. Das bedeutet gerade für den Laien ein unabschätzbares Risiko. Lokal aufgestellte Sperrschilder sind daher unbedingt zu beachten. Für Bereiche, in denen Holzerntemaßnahmen durchgeführt werden, besteht generell ein absolutes Betretungsverbot. 

Das Regionalforstamt stellt ganz klar fest, dass die Waldbesucher zwar das Recht haben, den Wald zu betreten, dies aber auf eigene Gefahr tun. Die Waldbesitzenden haben, auch nach einem solchen Schadereignis, keine grundsätzliche Verkehrssicherungspflicht für Waldbereiche, sind aber in Zusammenarbeit mit dem Forstamt bemüht, die Situation Stück für Stück zu entspannen.

 


 

Orkantief "Friederike" hat zugeschlagen - Lebensgefahr im Wald!

 

( Andreas Roefs / Wald und Holz NRW )

Das Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe informiert: 

Das Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe hat sich auf Grund der Verhältnisse und Gefahrenpotentiale entschieden, für die Wälder in den Kreisen Minden-Lübbecke, Herford, Lippe, Gütersloh und der Stadt Bielefeld ein absolutes Betretungsverbot für den Wald anzuordnen. Dieses Betretungsverbot gilt der Gefahrenabwehr, also dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger. Es gilt ausnahmslos für alle Waldbereiche, also auch für Waldflächen, die nicht extra durch Schilder oder Sperren gekennzeichnet sind. Das Betretungsverbot ist zunächst bis zum 31. Januar festgeschrieben.

Das Regionalforstamt bittet alle Bürgerinnen und Bürger sich verantwortungsvoll zu verhalten und die Anordnung zu akzeptieren, denn die Gefahren sind für den Laien nicht immer und eindeutig erkenn- und nachvollziehbar. In vielen Bereichen besteht absolute Lebensgefahr durch abgebrochene oder angeschobene Bäume, durch Kronenteile und Äste sowie durch aufgeklappte Wurzelteller.  

Das Regionalforstamt wird die Gefahrensituation permanent beobachten und je nach Entwicklung und Zustand die Verbotsanordnung verlängern.

 


 

Ess-Kastanie (Castanea sativa) - Baum des Jahres 2018 

 

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW informiert:

Das Kuratorium der Dr. Silvius Wodarz Stiftung wählt jedes Jahr eine Baumart zum "Baum des Jahres". Für dieses Jahr wurde die Ess-Kastanie / Edelkastanie (Castanea sativa) ausgewählt.

Der folgende Link bringt Sie auf die Seite des Kuratoriums:

►      Baum des Jahres 2018

 

Wenn Sie mehr über die Baumart erfahren wollen, bringt Sie dieser Link auf die interessante Seite von "Wald.de":

►      Wissenswertes über die Ess-Kastanie

  


 

Einschränkungen für Gehölzschnitt ab 1. März 

  

( Andreas Roefs / Wald und Holz NRW )  

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW informiert:

Vom 1. März bis zum 30. September gelten vielerorts strenge Vorschriften für die Baum- und Gehölzpflege. Grund dafür ist die Fortpflanzungszeit der heimischen Tierwelt. Vor allem außerhalb des Waldes greifen die strengen Vorschriften. Im Garten- und Parkbereich dürfen Gebüsche, Hecken und andere Gehölze nicht abgeschnitten werden. Baumfällungen in Gärten sind nach Bundesnaturschutzgesetz erlaubt, es gelten jedoch teils regional sehr unterschiedliche Regelungen. Wer im Garten die Säge an den Stamm setzt, sollte sich vorher bei der zuständigen Stadtverwaltung (Umweltamt) informieren. Erlaubt ist es weiterhin, Hecken und Bäume wieder vorsichtig in Form zu bringen, indem die Jahrestriebe eingekürzt werden. Der „Dreitagebart“ darf also gestutzt werden. Vor allem wenn die Bäume Brut- und Nistplätze geschützter Arten beherbergen, ist das Fällen der Bäume nur mit Außnahmegenehmigung der zuständigen Naturschutzbehörde zulässig.

Wichtig: Waldflächen sind von diesen Verboten ausgenommen. Hier dürfen weiterhin Bäume gefällt werden. Dieser Unterschied führt jedes Jahr zu Missverständnissen. Und gerade in den vergangenen Jahren, wurde der Ton im Wald schärfer. Nicht nur einmal wurden in den letzten Jahren Forstleute und Waldbesitzer bei Fällarbeiten persönlich angegangen. Dass Waldarbeiter von Spaziergängern angepöbelt werden, ist vor allem in Ballungsregionen fast schon an der Tagesordnung.Während in Gärten und Städten die Gehölze regelmäßig jedes Jahr stark beschnitten und gepflegt werden, gibt es im Wald langjährige Ruhephasen, in denen kein Baum gefällt wird. Damit kommt es viel seltener zu Störungen der Tiere in ihrer sensiblen Fortpflanzungsphase. Des Weiteren fehlt bei Gartengrün, Hecken und Einzelbäumen oft eine Alternative für die Tiere. Fällt im Wald ein Baum, finden sich in der Nachbarschaft noch ausreichend Brut- und Nistplätze. In der Stadt sind Hecken und Sträucher wichtige Inseln für unsere Tiere, besonders für die heimischen Vögel. In der Waldbewirtschaftung gibt es übrigens auch strenge Regeln zum Artenschutz. So prüfen Försterinnen und Förster, ob Sie die Bäume wie geplant fällen dürfen, ohne dabei bestimmten Tierarten zu schaden. Geht das nicht, bleibt der Baum stehen.  

 


    

Plagegeister auf dem Vormarsch

Jetzt sind sie wieder unterwegs, die Zecken. Der milde Winter und der warme Temperaturverlauf begünstigen die Entwicklung der Plagegeister. Welche Gefährdung von ihnen ausgehen kann und welche Möglichkeiten der Prävention oder Behandlung bestehen, finden Sie auf der folgenden Internetseite: 

►  Zecken-Info

 


 

Infos zum Wetter und Warnmeldungen  

 

 

( Andreas Roefs / Wald und Holz NRW )

Der "Deutsche Wetterdienst" bietet das ganze Jahr über auf seinen Internetseiten aktuelle Info-Artikel zum Thema Klima und Wetter an. Die Seiten sind sehr ausführlich gestaltet und können kostenlos genutzt werden.

► Startseite "Deutscher Wetterdienst"

► Klima und Umwelt

► Waldbrandgefahren-Index

 


   

                ( Andreas Roefs / Wald und Holz NRW )  


  

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Stand: Februar 2018